Mein erstes Gala-Dinner mit Henkell & Kolja Kleeberg

„Kommt schnell, ich trinke Sterne“ – mit diesem Satz soll der französische Benediktinermönch Dom Pierre Perignon seine Gebrüder gerufen haben, als er erstmals Champagner gekostet hat. Genau diese Worte haben uns während der Führung durch den Sekt Keller bei Henkell und zumindest mich über den gesamten Abend hinweg begleitet.

Aber fangen wir doch noch mal vorne an – Henkell hat vor einiger Zeit in Kooperation mit dem Sternekoch Kolja Kleeberg ein tolles Gewinnspiel ins Leben gerufen. Hobbyköche, Blogger und Profis konnten ihre besten Rezepte für eine Vor-, Haupt-, oder Nachspeise einreichen und 22 Glückliche Gewinner plus Begleitung hatten am Ende das Privileg bei dem 5-Gänge Dinner in der Henkell Sektkellerei in Wiesbaden dabei zu sein und von Kolja Kleberg und seinem Team bekocht zu werden. Ihr könnt euch sicherlich vorstellen, wie sehr ich mich gefreut hatte dabei zu sein. 😉

Am Samstag Abend war es dann auch soweit und wir (mein Freund und ich) sind samt Gepäck und direkt aus dem Urlaub nach Wiesbaden gefahren und haben uns in Rekordzeit fertig gemacht (halbe Stunde inkl. Duschen ;P) und uns mit den anderen Gewinnern in der Hotel Lobby eingefunden. Ein Transferbus hatte uns dann zu der Sektkellerei in Wiesbaden gebracht. Schon der erste Einblick vom herrschaftlichen Gebäude war absolut beeindruckend und so ging es auch im wunderschönen Marmorsaal weiter. Mitten in der Halle waren für uns Tische platziert und eine Kochfläche auf einem Podest aufgebaut, auf der Kolja Kleeberg, später live für uns kochen würde.

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(Von links: Die Sektkellerei Henkell in Wiesbaden von Außen und eine der Produktionshallen, welche früher als Kantine diente)

Zur Begrüßung gab es natürlich den Klassiker, Henkell trocken, und die ersten Gaumenfreuden von Kolja Kleeberg – Windbeutel mit Hummersalat, Pekingente auf Gewürzblini und Ricotta mit Quitte.

Wir hatten die Möglichkeit dem Sternekoch Fragen zu stellen und ein paar Bilder zu machen. Danach durften wir die Produktionsanlagen sowie den Sektkeller besichtigen – wusstet ihr übrigens, dass Wiesbaden eine der größten Kellereien Europas ist und der Wein für den Sekt überwiegend aus Italien und Frankreich bezogen wird, weil der regionale Wein den Bedarf nicht decken könnte?

Anschließend ging es wieder in den Marmorsaal, wo bereits die festlich gedeckten Tische und die Beschreibung des 5-Gänge Menüs des Abends wartete. Begleitet wurde jede der Speisen mit einem komplementären Sekt, so durften wir von Blanc de Blancs über Rosé und Brut alles probieren. Mich hat absolut überrascht, wie gut auch Sekt mit unterschiedlichen Speisen harmonieren und Zutaten sogar noch unterstützen kann. Kolja Kleeberg und der Kellermeister haben uns wunderbar durch den Abend geleitet und Kolja jedes der Gerichte live vor uns gekocht. Wir durften von mariniertem Lachs, über Hummersuppe mit Melone, Schwarzfederhuhn, Kalbsfilet und gebrannte weiße Schokolade alles probieren und den passenden Sekt in wunderschöner Atmosphäre inklusive leuchtenden Sternen an der Decke (hach, da sind sie wieder ;)) das Dinner genießen.

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(Von links: Drei der vielen Sorten von Henkell – Henkell Trocken, Blanc de Blancs & Rosé. Der wunderschöne Marmorsaal mit unseren Festtafeln und dem Sternenhimmel. Kolja Kleeberg am Werk.)

Mein Favorit beim Essen war die Krustentierbisque (eine Hummersuppe mit weißen Bohnen und Melone), dieser Gang hat mich absolut abgeholt und das Zusammenspiel von der reichhaltigen Suppe mit der süßen und frischen Melone überrascht. Die restlichen Gänge waren natürlich auch sehr gut, allerdings muss ich gestehen, dass es nicht das beste Essen war, dass ich je hatte. – Das ist jetzt meckern auf dem absolut höchsten Niveau und das Essen war wie gesagt durchweg sehr gut, allerdings erwartet man vermutlich noch mehr überraschendes (was auch immer das sein soll ;), wenn ein Sternekoch am Werk ist. Das ist aber auch nicht der Stil von Kolja Kleeberg, den er selbst als nicht überladen beschreibt, hier kann jede Zutat für sich sprechen und diese waren allesamt wunderbar.

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(Von links: Lachs „mi-cuit“ mit Karotte, Koriander und Cashewkernen und Schwarzfederhuhn mit Kalamansi-Apfel-Brioche)

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(Von links: Rosa Kalbsfilet mit breiten Bohnen, Fondant-Kartoffeln und Pilzen und Gebrannte weiße Schokolade mit Mango und Passionsfrucht)

Nach dem Dinner gab es noch eine Überraschung der besonderen Art –Kolja Kleeberg hat zusammen mit seiner Lieblingsband für uns gesungen und der Saal tobte =).

Fazit:

Es war ein unheimliche schöner, prickelnder Abend mit toller Gesellschaft von „Gleichgesinnten“ in beindruckender Atmosphäre, unheimlich vielen Eindrücken, neuem Wissen und jeder Menge Sternen die mich sicher noch eine Weile begleiten werden. Ich bin unheimlich dankbar bei dem Event dabei gewesen sein zu dürfen und freue mich die Eindrücke mit euch zu teilen.

 

 

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